Sehr schmaler Weg durch die Berge

Gipfelweg

Anspruchsvoll

Schwarzes Kreuz

Teufelsloch

Schrock

Wegbeschreibung: Die Tour startet an der Römisch-katholischen Pfarrkirche Mariä Verkündigung vor der Friedenseiche, Pützgasse 2 in Altenahr. Mit der Burg Are im Rücken verläuft der Weg entlang der Bundesstraße 267, vorbei am Bahnhof, in Richtung der ehemaligen Seilbahnstation zum Friedhof, um von dort zur Bundesstraße 267 zurückzukehren. Nach der Querung der Bahntrasse führt ein schmaler Pfad links der Bundesstraße 267 den Berg hinauf. Begleitet von in die Bäume geschnitzten und gemalten Waldgeistern erreicht man eine Wegkreuzung. Hier biegt man nach links ab und folgt dem Weg ca. 300 m geradeaus, bevor man wieder nach links auf einen kurzen Felsenweg (50 m) zum ersten Gipfelhighlight, dem Schwarzen Kreuz, abbiegt.

Das etwa vier Meter hohe hölzerne Schwarze Kreuz steht auf einer Anhöhe, 210 Meter über dem Meeresspiegel, über Altenahr. Es befindet sich nur knapp einen Kilometer Luftlinie entfernt von seinem mythenumwobenen Pendant, dem Weißen Kreuz am Reimerzhovener Kirchweg, auf dem beliebten Rotweinwanderweg im Ahrtal. Laut lokaler Überlieferung wurde das ursprüngliche Kreuz bereits 1859 als Dank für die Rettung eines Kindes vor dem Ertrinkungstod in der Ahr errichtet. Von hier oben bietet sich ein herrlicher Ausblick über das Tal, den Ort Altenahr und die denkmalgeschützte Burg Are.

Vom Schwarzen Kreuz geht es die 300 m wieder zurück zur Wegkreuzung, und nun führt der Weg Richtung Süden, teilweise über Feststufen, steil den Bergrücken hinauf. Auf der rechten Seite ergeben sich erste großartige Aussichten in Richtung des Ortsteils Altenburg mit der St. Maternus-Kapelle. Über einen Felsenweg (teilweise mit Stufen) erreicht man das nächste Gipfelhighlight: das Teufelsloch, ein markantes Felsenloch. So beeindruckend das Teufelsloch die Landschaft prägt, so spektakulär ist auch die Legende um seine Entstehung. Einer Sage nach entstand es, als der Teufel seine Großmutter in die Hölle schleuderte. Von hier oben bietet sich ein atemberaubender Blick auf die Burg Are, die Ahrschleife mit dem Langfigtal und die gegenüberliegende Engelsley.

Vom Teufelsloch führt ein kurzer Rückweg auf den Felsenweg, bevor man nach links Richtung Süden einem schmalen Pfad folgt, der auf einer Kreuzung in einen breiteren Forstweg mündet. Der Forstweg steigt leicht den Berg hinauf, bis eine rote Bank in einer Spitzkehre zu einer kurzen Pause einlädt. Nach ca. 200 m geht es links auf einen schmalen Pfad, der steil den Berg hinauf führt. Über Felsen und Wurzeln erreicht man das nächste Gipfelhighlight, den Schrock. Eine kleine Böschung muss überwunden werden, bevor man den Aussichtspunkt Schrock (400 m) erreicht, auf dem eine kleine Hütte steht, die auch bei schlechtem Wetter Schutz bietet. Von hier hat man einen weiten Blick über das Ahrtal mit seinen vielen engen Flussschleifen. Richtung Norden lassen sich die Erhebungen des Siebengebirges hinter dem Rhein erkennen. Bei sehr klarer Luft kann man sogar in etwa 50 km Entfernung den Kölner Dom sehen.

Vom Schrock führt der Weg weiter Richtung Süden den Berg steil hinauf. Auf einem Forstweg angekommen, führt der Weg nach links mit wenig Höhenunterschied etwa 1 km durch den Wald, sodass sich die Beine erholen können. Das letzte Stück des Weges wird noch einmal schmaler und endet am Steinerberghaus, einem der höchsten Gipfel der Mittelahr auf 531 m. Von hier ergibt sich ein herrlicher Panoramablick auf die Hohe Acht, den Aremberg, den Rheinbacher Stadtwald und Grafschaft. Die bewirtschaftete Hütte lädt zu einer längeren Rast ein. Vom Gipfel führt ein schmaler Pfad den Berg hinunter Richtung Norden und quert eine Asphaltstraße. An einem Wegkreuz geht es nach links über einen breiten Forstweg, vorbei an Wäldern und einer größeren Wiese. An der nächsten Kreuzung biegt der Weg erst nach links ab, bevor es kurz danach nach rechts über einen schmalen und felsigen Pfad weitergeht. Rechts vom Weg fällt das Gelände spektakulär nach unten ab, bis man das nächste Gipfelhighlight, den Hornberg (395 m), erreicht. Von hier bietet sich die beste Aussicht über den Ortsteil Altenburg.

Ab hier geht es steil über einen schmalen Pfad in Serpentinen den Berg hinunter. An der ersten Wegkreuzung gelangt man nach links auf einen breiteren Weg weiter Richtung Norden, der am Heiligenhäuschen vorbeiführt. 50 m hinter dem Heiligenhäuschen geht es wieder nach links auf einen schmaleren Weg. Hier ergibt sich der Blick Richtung Kreuzberg mit seiner gut erhaltenen Burg. Seit 1820 ist die Burg Wohnsitz der Familie von Boeselager und damit die einzige bewohnte Burg im Ahrtal. Der Weg führt in steilen Serpentinen hinunter, quert die Landstraße L76 und die Bahntrasse und führt durch den Ort Kreuzberg, wobei die Burg vollständig umrundet wird. Nach der Überquerung des Saarbaches geht es in das Vischelbachtal. Der Weg biegt nun auf einen schmaleren Pfad ab und führt hinauf zur Statue des barmherzigen Jesu aus Buntsandstein. Von hier bietet sich die letzte große Aussicht über die Ortsteile Altenahr, Altenburg und Kreuzberg. Der Weg führt dann hinab nach Altenburg und folgt der Bundesstraße zurück zur Kirche in Altenahr.

Icon für den Gipfelweg

Der Altenahrer Gipfelweg oberhalb von Altenahr zeigt auf dem insgesamt 14 km langen Rundweg die landschaftliche Vielfalt von Ahrtal und Eifel. Von fulminanten schroffen Felsformationen der Mittelahr, über dichte bewachsenen Waldetappen bis hin zu steppenartigen Wacholderhainen Richtung Kesselinger Tal.

Das Teufelsloch gehört zu den Top-Sehenswürdigkeiten in Altenahr. So spektakulär das Teufelsloch die Landschaft prägt, so spektakulär sind auch die vielen mystischen Entstehungsgeschichten. Weiter geht es der Beschilderung folgend Richtung Altenburg. Dort beginnt der Aufstieg über felsige Pfade und schmale Waldwege bis zum höchsten Punkt der Tour über den Schrock zum Steinerberg.

Das Rad eines Radladers, der Sand wegschaufelt. Foto: @ Irybka – AdobeStock
Erlebniswanderung

Das Morgen wächst

Spannende Einblicke in den Wiederaufbau der Infrastruktur nach der Flut, in Zusammenarbeit mit der Ortsgemeinde Altenahr und den Baufirmen.
Zwei Weingläser, graviert mit dem Logo von Altenahr und gefüllt mit Ahr-Rotwein. Foto: @ The Little Hut – AdobeStock
Erlebniswanderung

Offenes Weintasting

Von Mai bis Oktober, jeden Donnerstag, die Schönheit und den Geschmack der Region in vollen Zügen genießen.
Burg Are in Altenahr Foto: @ Marek R. Swadzba – AdobeStock
Erlebniswanderung

Historische Burgführungen

„Seyed gegrüßt auf Burg Are“. Auf der Burgruine Altenahr eintauchen in die Welt des „dunkelen Mittelalters“, das von Rittern und Minnesängern erzählt.
Flasche Ahrwein mit der Aufschrift „Krimiwanderung“ vor Ahrtalbergen. Foto: @ Fun im Ahrtal
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Krimiwanderungen

Gemeinsam mit anderen Hobbydetektiven ermittelst du in einem spannenden Fall, löst kniffelige Rätsel und erlebst überraschende Wendungen.
Weinberge im unteren Ahrtal Foto: @ Markus Volk – AdobeStock
Erlebniswanderung

Wein-Quiz-Wanderungen

Auf einer gemütlichen Tour entlang der Ahr erleben Sie die Schönheit des Tals ganz ohne steile Anstiege – ideal für alle, die lieber entspannt im Tal bleiben möchten.
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